Archiv für die Kategorie ‘Netzwerk’
Google Kontakte und Kalender synchronisieren ohne iTunes
Um das iPhone mit Google Kontakte und Google Kalender zu synchronisieren, bedarf es nur der Einrichtung eines Exchange Servers (sh. vorangegangener Artikel). Lange hab ich aber nach der Möglichkeit gesucht, den PC (in meinem Fall Vista) hier mit einzubinden – OHNE iTunes. Ich habe keine Lust, jedes Mal das iPhone anzustecken und zu synchronisieren, wenn ich am Rechner ein paar Termine oder Kontakte erstellt habe …
Die Lösung: Thunderbird und ein paar Addons. Hier der Weg:
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iPhone
Am iPhone richten wir einen Exchange-Server mit diesen Daten ein. Dann ist das iPhone mit den Google Webapps schonmal synchron – bei Bedarf sogar push
PC
Thunderbird kennt wohl jeder bzw. hat es installiert. Wenn nicht: Download
Nach der Installation benötigt man folgende addons:
- Lightning - plugin-Version des Mozilla Kalenders Sunbird. Erscheint Outlook-ähnlich im Mailfenster des Thunderbirds
- Provider for Google Calendar - ermöglicht das Hinzufügen von Google-Kalendern.
- Google Contacts – automatische Synchronisation Google Kontakte <> Thunderbird Adressbuch beim Start und im Intervall automatisch
Addons installieren über Extras > Add-ons > installieren. In der Addon-Maske können sie auch nach Belieben konfiguriert werden.
Kalender
Google Kalender lassen sich nun einfach im Lightning hinzufügen:

neuer Kalender per Kontextmenü im Lightning wählen

Kalender Im Netzwerk

Über die Kalendereinstellungen im Google Kalender …

… die Privatadresse (iCal) abfragen und kopieren …

… und als Google Kalender unter Adresse einfügen.
Noch mit Benutzernamen und Passwort (Google Account) bestätigen, einen Namen und Farbe vergeben, und fertig. Die Kalender werde automatisch geladen und in beide Richtungen synchronisiert. D.h., der Kalender ist im Lightning editierbar und wird sofort an Google Kalender und das iPhone übertragen und umgekehrt.
tumblr. – Ersatz für WordPress und Twitter?
Als Gelegenheitsblogger und Freund der kurzen Worte bin ich heute zufällig auf tumblr gestossen.
Ich werd es mal testen – vielleicht ist das ja was für mich …

ausgegraben: Twitter Account
Keine Ahnung warum, aber irgendwie bin ich heute über meinen uralten, unbenutzten Twitter-Account gestolpert. Ich habe ihn reaktiviert und muss mal schauen, wie sich das entwickelt.
Als client habe ich mich auf dem Powerbook als auch dem iPhone erstmal für twitterriffic entschieden – macht einen guten und schmalen ersten Eindruck. Nette Funktionen wie URL-Verkürzungen oder das automatische Bilderhosten und -verlinken gibt es hier zwar nur in der iPhone-Fassung – auf dem Powerbook kann ich aber (noch) gut drauf verzichten. Zudem sind viele aktuelle Twitterclients erst ab 10.5 lauffähig – was für meine betagtes PB dann doch etwas zuviel der Zumutung wäre …
Viel hilft viel – mit einer zweiten Airport Express das WLAN erweitern
Anmerkung:
Mir hat es das Design und diesen Artikel verhauen – ich krieg ihn so auf die Schnelle nicht sauber zurückgeordnet. Wenn es, grade bei den Bildern, etwas durcheinander sein sollte, bitt ich dies zu entschuldigen!
Bei Fragen einfach melden.
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Lange Zeit ging es mir auf den Senkel, dass mein WLAN genau an der Grenze von der Küche zum Balkon den Schlappen in die Luft wirft. Jetzt, wo die langen, warmen Sommerabende wieder dazu einladen, den Abend auf dem Balkon mit Wein und Zigaretten zu verbringen, musste eine Lösung her.
Also schnell eine zweite Airport Express besorgt, angeschlossen und fertig …
… oder auch nicht. Es gestaltete sich schwieriger als gedacht, die zwei weißen UFOs miteinander zu verbinden, um die Reichweite zu erhöhen.
Ausgangslage
Die erste Airport Express (Vers. 6.3, b/g (APX_01)) hängt im Wohnzimmer am Modem, an ihr ein Soundsystem. Die zweite (Vers. 7.4.1, b/g/n (APX_02)) steckte ich in der Küche ein. Damit sollte der Empfang bis auf den Balkon garantiert sein.
Der Haken an der Sache
APX_01 habe ich erstmal so gelassen, wie sie ist. Sie funktionierte einwandfrei – ich wollte ja nur das Netzwerk mit bestehender Konfiguration erweitern. Genau das stellte sich als Knackpunkt heraus, denn die APX mag anscheinend von Haus aus keine einfache Erweiterung ihres Wirkungsfeldes.
Deswegen gleich der Tip zu Beginn, um Euch die mühsamen Restarts der APX-en zu ersparen: Wollt ihr zwei APX verbinden, gelingt das nur über das Wireless Disribution System (WDS). Und dann geht es auch ganz schnell, wie man im folgenden sieht
Update
Jetzt habe ich die zwei APX einfach mal getauscht – und siehe da: es geht auch mit dem “Netzwerk erweitern”. Fragt mich nicht, wieso – vielleicht haben die unterschiedlichen Standards oder Firmware-Versionen sich nicht so lieb, wie sie sollten.
Konfiguration
im folgenden ein paar erläuterte Screenshots meiner Konfiguration. So wird es wohl am besten deutlich:

Zusammenfassung der APX_01

Zusammenfassung der APX_02

Die Drahtlos-Einstellungen.
Hier bei beiden mit WDS verbinden – die Basis<>Relais-Einstellung kommt später. Beim Sendermodus kommt’s natürlich drauf an, wie eure Hardware ausgestattet ist. Ich habe ein altes Powerbook und MacBook – beide ohne den n-Standard, deshalb bei mir nur b/g-kompatibel. Ich weiß auch nicht, wie es ist, wenn von zwei APX nur eine den n-Standard liefert – vermutlich wird auf dem größtmöglichen gemeinsamen Nenner gefahren.
Den Kanal kann man beim WDS nicht mehr auf automatisch stellen – keine Ahnung, warum. Kanal 13 wurde vorgewählt, den hab ich bei beiden gelassen und es läuft

Jetzt definiere ich die am Modem hängende APX (APX_01) als Hauptstation und gebe als entfernte WDS-Hauptstation die Airport-ID der zweiten an (APX_02). Die Begriffe Hauptstation und Basisstation sind hier etwas verwirrend …

APX_02 läuft als WDS-Relais und bekommt die Airport-ID der Haupstation (APX_01) angegeben.
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… und das wars. Unter Internet wird noch die Router-IP und -DNS angegeben – und dem sommerlichen surfen auf dem Balkon steht nichts mehr im Wege.
Zugriffsrechte müssen für jede APX separat vergeben werden. Dies kann zu unerwarteten Besucher führen … Ich sichere mein WLAN über die MAC-Adressen-Kontrolle, was ich für sicher und ausreichend halte. Hier habe ich aber schon so manchen Glaubenskrieg entfacht – deswegen sei es hier nur kurz erwähnt.
Tip: Was, wenn ich im Ausland teure Roamingkosten vermeiden möchte?
… dann deaktiviere ich einfach das Daten-Roaming unter:
Einstellungen > Allgemein > Netzwerk > Daten-Roaming
Letzte Woch in Frankreich habe ich es getestet. Das Abrufen der Daten wird systemweit deaktiviert. Von Mail über Karten, Wetter, Facebook, AroundMe und was es sonst noch alles gibt.
Ich war ja schon etwas gespannt, ob sich auch Apps aus dem App-Store an das Roaming-Verbot halten. Tun sie – und das gefällt.
Schade ist natürlich, dass das iPhone im Ausland dann nicht voll ausgespielt werden kann. Grade das iTranslate hätte mir so manch schlimmes Essen erspart
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Fazit: Ich denke, Roaming-Kosten sind Altlasten. Es ist eine Frage der Zeit, bis genug Leute merken, dass die Telefongesellschaften genug an reisefreudigen Handynutzern verdient haben.
effweh fordert: Ein Preis – überall!